Haare im Waschbecken mag ich nicht. Schleimklümpchen in Gehwegsritzen noch weniger. Omakataloge werfe ich weg, bei Manufactum überlege ich `ne Weile.

Trinke Winterspringleidetraumtee und äffe das Blauhimmelrabengekrächze nach. Grabe mit dem Enkel Löcher bis nach China runter und vermisse mein Mädchen – so weit weg…

Beim Einkauf schreit der Kassierjungmann rum wie ein Rummelplatzboy, irgendein Hochfluggerät oder die Schiffschaukel. Ach so, keine mehr da. Warum eigentlich nicht? Der fehlte wohl die heute gewünschte Spektakularität? (oder wie das heißt).

Ein Stadtgang wird nötig, die Plastiktütenfusselhaare müssen ab, der Buchhändler will besucht werden, das Grenzganglachfrauencafe auch. Räucherstäbelchen im Mittelaltersindienladen, ein Angelspiel im Spielsachengeschäft.

Die Tage wälzen sich im Frühlingsahnen, noch duften keine Veilchen in der Sonnenecke mit den schüchternen Giftglöckchen.

Meine alte Cousine macht sich auf zum Sterben. Was war sie doch für ein glückliches, blondes Pferdeschwanzwippmädchen!

Wie brüllte sie so selig, die Janis, von der Freiheit, die nur ein anderes Wort sei „for nothing left to loose“ …