Sie erzählt davon, wie sie ein großes Haus auf dem Lande  verlassen will/muss und in eine kleine Stadtwohnung in einem Älterwohnzusammenhaus zieht, ein letztes Mal im schon verwilderten Garten pinkeln, alles Unnötige aussortieren, Unterlagen ihres verstorbenen Journalistenmannes schreddern, Photoalben in den Müll, alles hochinteressant zu lesen: ich stelle mir vor, dass es mir so ginge.

Was am Buch genervt hat: seitenlange Schilderungen von irgendwelchen vergeblichen Versuchen, schwanger zu werden. Das war einmal. Vieles war einmal. Beim Lesen musste ich an Frau Charming Quark – siehe Blogroll – und an Monalisa – ebenda – denken, nicht, weil sie Ähnliches hinter sich haben – einfach so.

Das Buch habe ich erworben, weil ich von der Autorin schon viel Gutes las –  als kleine Unterhaltungslektüre durchaus fein, für Mittel- und Endsechzigerinnen:

Herrad Schenk: Alle meine Kinder. Insel Verlag Berlin 2016