Das Weiß des Schnees attackiert Erkältungsaugen. Der Enkel will mit seinem kleinen Schneebrett im Hof „arbeiten“, heult aber beim Raustreten sofort los, weil er krank ist, weil das augenbeißende Hell ihm wehtut, weil nicht sogleich seine Sonnenbrille gefunden wird.

Briefe kommen an. Krankheitsnachrichten drin. Hoffnung auf die unter altem Laub und Schnee wartenden Schneeglöckchen. Das Eichhörnchen springt rum, schläft nicht.

Eine neue Haushaltsmaschine wird angeliefert von zwei schönen jungen Männern aus dem Iran. Der eine bleibt vor dem Haus stehen, guckt rauf und runter, bewundert es und sagt: Das ist ein Haus mit Seele.

Die beiden sehen nicht aus wie Handwerksburschen, obwohl sie die Maschine 1-A angeschlossen haben, auch nicht wie normale Transportunternehmensjungs. Ich nehme an, sie hatten früher ganz andere Berufe, denn wer sagt schon was von einem Haus mit Seele, und befühlt mit beinah liebender Hand die alten Türgriffe zur Küche!

Das Haus, in dem wir leben, bekam kurzerhand eine neue Überschrift, eine ganz feine!