Noch nie was von einem Sänger namens Paul Millns gehört, bis heute früh bei meinem Lieblingssender HR 2, die Stimme ließ mich aufhorchen, dachte zuerst an Tom Waits. Habe einen klasse Song in den ersten Kommentar getan.

Post fertig, dies und das, soll noch vor den schönen Tagen ankommen. Enkel erkältet wie viele hustige Kinder drummerum. Manchmal beneide ich ihn, wie er so lauthals und aus tiefstem Herzen mit weit geöffnetem Mund weinen kann, das möchte ich dann auch. Warum durften wir das früher nicht?

Meine derzeitige Lektüre ist so schön, ein Optimaltreffer, kommt wie gerufen, ich weiß gar nicht mehr, woher: Das Leben ist gut. Ein Roman von Alex Capus. Hanser Verlag München 2016.

Außerdem wünsche ich mir lange, rote, dicke, fließende Vorhänge für unseren Schlafraum, die ollen Schieflamellen sollen weg. An den Wänden meine Zeichnungen aus dem Studium, die können bleiben, wie auch die ganzen Bob-Dylan-Bücher samt denen italienischer Feministinnen, womit wohl wenige ihre Schlafzimmer bestücken, ach ja, und französische. Uralte Neckermannerotika können weg und auch die Briefe mit den Frauenleiden aus den achtziger Jahren.

Inzwischen spricht man von einer Nivellierung der Jahreszeiten, aber ich denke, das Kurzzeiteisige kommt noch.

In der Küche tanzen wie Sylvia Hagenbach (s.Blogroll)  das tat, das ist mal wieder Ziel!