In letzten erinnerbaren Traumfetzen kreisen Einkaufswägen umeinander, kracht die ganze Eierlikörtantensuppe ineinander, machen Tote Schneeballschlacht, behängt mit glitzernden Neuenglandbrillianten, neigen sich in pfälzischen Winterdörfern schlittschuhlaufend dem Ende zu. Mein verschlafender Strubbelkopf taut langsam auf, mit Blick auf Schwarzflatterrabenherden über kahlen Bäumen und Rauchschornsteinen, das Geschrei der Nachbarin dellt sich ins Gehör überm Fensterbrett mit den Hörgerätebatterien. So klein und entzückend sind die. Die lauten Mundartworte der Brüllwinzerin beschreien ihren dappischen Mann, der außer Hühnervergiften sich mehr und mehr Untaten auf sein Ehekonto schreibt, alle selbstverständlich versehentlich.

Mein nicht mehr so jungfräuliches Hirn ist fleißig am Dämme bauen gegen unerträgliche Aleppos, obwohl die Straßenphilosophen das unmoralisch eskapistisch finden. Ich ja auch. Man kann an genügend Geschehnissen erkranken, säuerlich verbiestern, nur schon, wenn einer zu dicht auffährt unterwegs. Wozu die Eile, wir kommen doch eh alle im Untröstlichen an. An der Auswattierung dessen arbeiten, das wäre einen Versuch wert!

Die Watte sollte aus purer Liebe bestehen!