In einem alten Buch „Geschmacksbildendes Zeichnen für Friseure“ fand ich Zeichnung und Beschreibung einer Naturburschenperücke (Dümmlingsperücke). Diese sei so anzufertigen, dass derjenige, da sicher mit großen, abstehenden Löffeln (Ohren) versehen, mit platter Nase und wulstigen Lippen, möglichst unkultiviert aussähe, mit widerspenstigen Haarwirbeln und so.

Im Traum kam ein sehr kultivierter, nett zuvorkommender Herr in meine Wohnung, wollte mit mir Tee trinken und plaudern, wobei klar war, dass er mich am Ende umbringen würde. Nachdem ich es fast geschafft hatte, ihn rauszukomplimentieren, würgte er mich heftig zwischen Tür und Angel. Dennoch war ich nicht tot, sondern traf ihn zwei Sekunden später auf einem gut besuchten Ärztekongress beim Powerpointvortrag über ungiftige Winde und ihre Amöbenstruktur wieder.-

Wenn Lebensfreude und Bloggen sich näherkommen, ist dann alles zu spät?