Der hatte der was ins Poesiealbum geschrieben, was von einem gewissen Ludwig Börne, das ging so: Wer in der wirklichen Welt arbeiten kann und in der idealen leben, der hat das Höchste erreicht.

Aha, und Pfarrer Claudius schaut den Mond an, seine Magd friert ein wenig und kennt noch keine Düsenjets. Auf der Suche nach Romantikfutter unter den Restbeständen der Wintersonnenleuchtlampionblumen. Kratzige Eiserde, Anfang des Jahres vom Bagger umher geworfen. Kinkerlitzken mit renaturierten Pickeln. Im Ernst. Ich überlege, wie wir drei Pubertäten überstanden haben. Mitunter sehr aufregend, sogar die Polizei war da. Blockflöte hat keiner gelernt, Dirndl nicht getragen, Mutti nicht beim Vornamen gerufen. Sargnägel nannte ich sie nie, pardautz, und auch nicht allerletzte Pottsäue, obwohl mitunter Assis durchs Haus strömten, gleich die steile Holztreppe mit dem Schlitten runterratterten, in Gummistiefeln auf dem Sofa lagen, in Holzwollepakete sprangen oder „Neue Männer braucht das Land“ brüllten. Aus dem Kühlschrank floss Campari und sie waren erst vierzehn.

Zum Glück hatte ich die Elternschaft nicht allein zu verantworten, es wäre um ein Vielfaches heftiger gewesen. Nun lebe ich in meiner idealen Welt, habe somit das Höchste erreicht.

Oh nein, lieber andere Sprüche her und einen Batzen Dinkelbrötchen mit Heckendornleberwurst. Oder so.

Der Enkel verlangte, dass ich Bälle so hoch schmeiße, dass sie am Himmel hängenbleiben. Was der mir zutraut!