Es gibt kaum etwas an Dir, was ich mir anders wünschen würde. Ein einfaches Beispiel: Wenn Du mit tiefer Stimme zu Deinem Hündchen sagst: „Satansbraten!“ oder „Böse!“ – dann lache ich über Dich, und zugleich weiß ich, dass es dieser Tonfall ist, nach dem ich mich mein ganzes Leben gesehnt habe. Dein Akzent ist genau die Melange aus Vierfünftel normalem Niederländisch und ein Fünftel „Amsterdamsch“, das ich auch bei meiner Mutter gehört habe.

(Simon Vestdijk an Henriétte van Eyk Doorn, 21. Februar 1946. Aufdruck neben einem Foto der Verliebten im Arche-Literaturkalender 2016, diese Woche)