In den Träumen schäumt es. Wie unter Januareisteichoberflächen geraten und von unten klopfen. Unser kleiner Schwindsuchtshund rutschte im Winter ungebremst zwischen die Kleinseeschilfstangen, warf sich hin und wurde zappelsteif. Keine Schreiweiber kamen ihm zur Hilfe, nur erstaunte Kinder im Zahnwechsel. Seine Flöhe waren längst erfroren.

Das scheint nun ein Traum gewesen zu sein, wo sollte das krude Gedankenzeugs sonst herkommen. In der Kuhle zwischen den Brüsten rinnt salzige Flüssigkeit, sicher von den Pistazien oder den runden Honigsalznüsschen.

Eine fragte Alte, was sie mit ihrem Restleben anfangen wollten. Lange im Bett bleiben, damit der Tag schneller rumgeht – war die Antwort eines Pensionisten. (bei Waldviertelleben Eintrag vom 4. Oktober)

Im zierlichen Nachbarort bleiben lange Lastwagenungetüme stecken. Autofahren in diesen Zeiten, wo es auf einen Verkehrsinfarkt zugeht. Selbst auf entlegenen Landstraßen schießt von irgendwo ein Testosteronhecht an mir vorbei. Auf der Frankfurter Buchmesse könnte ich mich drängeln lassen. Wann war das noch, als ich Gunter Sachs im Jeansanzug mit rotem Halstüchlein dort sah?

Als ich dem Enkel das Lied vom kleinen Hänschen, das in die Welt geht, vorsang, sprangen ihm Tränen aus den Augen. Er betrachtete sie interessiert und fragte mich, was das sei…

Hänschen, bleib einfach hier und hab es gut.-