Da will ich herbe Herbstgedichte zitieren, werde prompt ausgebremst von Wassolldasgedanken und Resignationswehenschreibern. Vielleicht eher wandern durch Schlafstädte oder Sturmpfalzdörfchen. Das Erschrecken, wenn Hausdamen die Zehennägel aus den Badteppichen schlagen oder Staubtuchwedeln zart lappig klingt. Kindergartenbringgekreische: Wirst du jetzt endlich fertig? Heul, neiiiiiin, will andere Hose, wäääääääääääääh.

Vor allem: Wohin führt das alles, das sich einfügen lernen, das Parkplatzsuchen, das Bangen um Arbeitsplatzerhalt, das Weinen oder Tobtanzen in den Wiedereingliederungskliniken?

Die alte Frage!

P. S. Eigentlich wollte ich Celans „Corona“-Gedicht ….Na gut, wenigstens den Anfang und das Ende:

Aus der Hand frißt der Herbst mir sein Blatt: wir sind Freunde.

Es ist Zeit.