Nun kommt der weniger wonnigliche Nachsommerfrühherbst, obwohl unsere sattgelben Sonnenhutblumen neben den lila Prunkwinden noch stramm stehen. Das Walnusssammeleichhorn keckert aufgeregt herum, wenn die Katzen im Garten schleichen, erstes Rabengekrähe lässt Novembergefühle vorempfinden, noch blattvoll und nebellos.

Die aktuelle Lektüre lässt mich immer wieder nach Luft schnappen; Lesepausen werden nötig. Das Buch sollte nur von stabilen, sicher in der Welt stehenden Menschen gelesen werden. (Thomas Melle: Die Welt im Rücken).

Wieso kriegt der Enkel große Augen, wenn ich mit den Händen unter einer braunen Decke verschiedene Tiere vermime? Respekt vor braunen Decken hat er doch sonst nicht.

Da wird wieder so ein entwicklungspsychologischer Geistertrick dahinter stecken.

Mit http://www.charmingquark.de war ich wunderbar sinnsonniglich auf Hiddensee unterwegs.

In den Träumen wieder die Schule.

Was bloß träumen die Schlosser, Bäcker und Metzger im Ruhestand, die Brigadenführer, Schriftsetzer und Bootsführerscheinabnehmer?