Als Kind und Jugendliche konnte ich die Lüfte um mich herum nicht benennen. Von der Mannheimer Schokoladenpuddingfirma oder von der BASF rüber gelangten Widerdüfte an meine Nase. Besser war es im Schwarzen Walde oder in der Siegerlandheimat. Richtig erschnuppern konnte ich das Weltenklima mit ein wenig Hanfdampf in den Sinnesadern. Das war so anders, ich verspürte sogar das kalte Weltall mit seiner Nichtwarmglut. Ein Freund fiel ja jedes Mal um, wenn er mit dem Begriff „Unendlichkeit“ nur feinst in Berührung kam. Unvorstellbar für ihn. Die andern hatten ihre Stoppdenkdinger bereit, das lernt man doch!

Wittern, was andre twittern, das will ich nicht. Aber erspüren, wenn Ungewöhnliches sich anbahnt, das wohl! Esse ich ein Maggiei, denke ich an Wildschweine im Herbstwühlwald. Sehe ich in des Enkels Augen, treffe ich ein Erdmutterwissen, zumindest Ahnungen davon, und wie er schwebt, tänzelt, kreischt vor Glück: die reine Lebensfreudvollbadwanne!

Gestern lachten welche und fotografierten meine Haare, saß doch so ein diffiziles Ding darin wie man es hier betrachten kann:

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