Anfangs der Dunkelheit und des erhöhten Stechmückenaufkommens schnaufte was merkwürdig im Gartengebüsch, Nähe Komposthaufen. Ein Igeltier erblickten wir. Rätselhaft, wo der herkommt. Trotzdem schön.

Rätselhaft ebenso, warum Frauenbeine im Alter oft dick werden und die der Greise so staksig dünn.

Außerdem will ich jungfrisch grüblerisch in meiner Studentenbude sitzen, an Käse knabbern und Rotwein trinken. Es war so ein Genuss, das erste Alleinleben, ich hätte den ganzen Tag „Meins, meins, meins“ schreien können (die winzige Wohnung war nicht in Mainz, sonst hätte man das missverstehen können, sondern in einer der beiden anderen SchUM-Städte). Obwohl ich kein Bad hatte, nur ein Waschbecken, in dem so Prokrastinationssocken gewaschen wurden und auch die Rotweingläser…

Menschen aus den Studienzeiten, so richtige Revoluzzerkerle, beginnen zu sterben. Das will ich nicht, der eine da hat doch immer die Demos angeführt und anarchische Sachen ins Megaphon gebrüllt. So welche sterben nie, dachte ich. Die Wirklichkeit sieht realdüsterfiestraurig aus. Menschenskinder!

Der Enkel schiebt den Festborstenbesen auf einer rauen Fläche rum, Besen hüpft, Enkel lacht.