Kein kaltschnäuziges Vergessen, eher gemeinsam Himbeersaft machen. Schwer wichtige Manager bringen sich um, übersehen den Springbrunnen vor der Firma. Werden sich der Sinnlosigkeit des nicht Himbeersaftmachens bewusst, oder es ist ihnen was in die Hose gerutscht. Von weiblichen Managerselbstmorden noch nichts gehört. Mal Doktorarbeit drüber schreiben bei Gelegenheit.

Welke hin mit der Kamille, schrieb mal einer, oder werde Lichtnelke oder Kanaille, Kanalratte oder Sumpfdotterhuhn. Geht ohne Anleitung. Die Konsumtagnächte werden häufiger, sogar im kleinen Städtchen nebenan. Gehen wir zum Midnightshopping, Luise? Ach nä, der Georg Hermann ist im Krankenhaus, do muss ich hie!

Gestern am runden Tisch unterm Nussbaum pickte sich der kleinste Gurkenstückchen aus den Salaten, tunkte diese in Tomatenzeugs und schlürfte das rein, danach kam Hüpfen auf diversen Gras- und Steinsorten dran. Er rast mit Kleinstfahrzeugen irgendwo dran und winkt erwartungsvoll die Polizeioma ran. Da hilft kein Hänschen klein, da muss der Führerschein hergegeben werden, klatsch, auf die Hand. Sind Sie der Herr Krokodil aus Amorbach? – Empörtes Kopfschütteln. Dann sind Sie sicher der Herr Willirumms aus Kölnmückel? – Wieder nicht….und so weiter.

Im Radio die sonore Stimme trägt das bekannte Reisegedicht mit Zürich und so vor, auf der Tageszeitung das Zitronensaftgesicht eines enttäuschten Fußballers und bei Herrn Ärmel lese ich, dass das Leben schön ist:

www.https://fotografieundtext.wordpress.com