Eine immer wieder verschließbare Plastikschüssel lag in der Wiese. Paar Tage in der Hitze. Trotzdem, ich musste reingucken. Geflügelsalat mit Tomaten, noch unentdeckt von Kleinstflüglern und Gewürmchen, vielleicht auch einem Winzer vom Schaukeltraktor gehupft. Geduldig wartet der Enkel auf meinen Wiederaufdenwegsprung. Unterwegs mag er keine Lieder hören, nur Erklärungen, ab wann ich ihn wieder ein Stückchen trage. Schnell läuft er dorthin und hebt die Arme.

Daheim zeige ich ihm, wie man aus noch grünen, ganz sanft pickeligen Mohnknospen die rosaroten Blättchen quellen lässt. Er erforscht alle Pflanzenteile. Dann geht`s an die Himbeeren. So lebt es sich friedvoll im Generationengespännchen.

Unter dem Walnussbaum sitzen und in Lyrikbändchen blättern, das geht auch samt Gedankenmacherei und Ungelehrsamkeitsgeschreibsel.

Grilldüfte und aus einer Nachbargarage Fußballgetröte, gestern Abend besonders wildes.

Die Verwandten aus London haben ihr Entsetzen kundgetan. Die Zukunft beginnt, besonders für die beiden jungen Leute, zu wackeln.

Und wenn es kein Eis mehr gibt an den Polen, wackelt die ganze Welt, die Bienen sind weg und bald danach….was hat Einstein nochmal gesagt?

Hoffnung müssen wir uns machen, die gibt es nicht zu kaufen. Wie machen im Hirn simpel gestrickte Steinzeitwüstlinge mit ihren gezähmten Gattinnen das bloß?