Ja, bist du denn noch gescheit? Der Spruch irgendwelcher Muttitanten röchelt hier herum. Bei der ersten Heißluft, die von der burgundischen Pforte oder aus jedweder anderen Richtung hier ankommt, mit geschlossenen Schuhen und längeren Blusenarmen im Garten wandeln. Freche rote Winzspinnchen abschütteln, weil die sonst um Träger und Schlupfgummis ihre fiesen Stiche setzen.

Jeden Tag süßere Himbeeren finden. Nicht mehr „Hänschen klein“ singen, sondern das Jammerlied von den im Wald verirrten Kindern, schön derb krächzig die Hexenstimme einschalten, danach sofort wieder froh klingen, ganz einfach.

Hatte die Hänselhexe chinarot lackierte Zehennägel? Hatte sie wabbelig wackelnde Bingoärmchen und einen Damenbart? Die Hänselgretelstiefmutter sah sicher tophochelegant aus, dass sie den armen Holzfäller derart bezirzen konnte.

An solcherart Gegebenheiten habe ich jahrelang nicht mehr gedacht, auch nicht an wasserspeiende Wale, wilde Großkatzen oder fauchende Dinosaurier.

Kontrastär dazu würde ich gern mitschreibend in einem universitären Hörsaal sitzen. Neben den Teetassen Papiere ausbreiten – man lernt nie aus und mit dem Lackieren der Nägel hat sich`s halt nicht.

Wieso kommen plötzlich Gedanken an Bratkartoffelverhältnisse?

Oder an den Fotografen Jan Saudek, der dieses wunderbare Foto von dem nackten Säugling an der starken Männerbrust zeigte, damals an einigen Wänden posterhaft befestigt.

Der Enkel meinte letzthin zu einem leicht verschwommenen Bild von Jimi Hendrix „Oma“ – aha.

So gefällt mir das!