„Dabei interessierte mich die Literatur als Ausdruck von Snobismus oder als Mittel der Selbstverwirklichung nicht mehr. Ich hatte keinen Ehrgeiz zu beweisen, dass irgendein Buch besser war als irgendein anderes; ganz im Gegenteil, ich musste feststellen, dass ich, wenn ich etwas Beeindruckendes gelesen hatte, immer öfter dazu neigte, gar nicht darüber zu sprechen. Was ich persönlich als wahr erachtete, schien sich von dem Bedürfnis, die anderen zu überzeugen, abgelöst zu haben. Ich wollte niemanden mehr überzeugen, von gar nichts.“

Wieder so ein Buch, von dem ich mir kein Ende wünsche. Bin noch ziemlich am Anfang.

Ein Satz vom Klappentext: OUTLINE ist ein so wagemutiger wie eleganter Roman über Liebe, Verlust, Erinnerung und den elementaren Drang, den anderen und sich selbst Geschichten zu erzählen.

OUTLINE. Rachel Cusk. Suhrkamp Berlin 2016