War jung, war dünn, tanzte im selbstgehäkelten Miniwollsenfgelbkleidchen vor zwei Hütten. In der einen schlief ich, in der anderen waren Atelier und Salonottomanenwohnraum.

Mit Staunen diesen Traum betrachtet.

Aufs Engste gequetschte Touristen fuhren aus ihren Gefährten glotzend vorbei. Ein Anhalten war ihnen verboten. Auch hielten sie noch keine Fotokamerächen auf diese seltsame Sichselbstfeierin.

In zartfeines Knisterpapier gepackte Lebenstraumpralinchen. Her mit mehr!

Zum Schreiben von Blogbeiträgen werden weder Salon noch Atelier benötigt, auch Zehennägel lackiere ich woanders. Aber Schönhaben will ich es. Jugendstilparavents aufstellen auch, so ich welche hätte.

Moderne Coachinghektiker würden sagen: na, na, mach`s dir. Steh auf und tu es.

Kann man Träume auch verglühen lassen wie freche Senkrechtstartraketen? Verschwunden sind sie dadurch nicht, eher übergegangen in eine andere Welt, in der Zufälle wollen, dass es „Bling!!“ macht und alles ist plötzlich da!

Nie will ich auf irgendeiner Jupideiinsel leben, dort selbstgefärbte Seidentüchlein verkaufen oder auswandern und deutschrezeptige Wienerle herstellen – aber ich habe auch nicht davon geträumt, was ich nicht will. –

Her mit den zwei Hütten!