Man kommt in Räume, wo es nach Selleriepupsen stinkt.

In meinen tausend Kochbüchern gibt es feine Rezepte; von einer früheren Kanzlersgattin etwa gibt es was mit frischen Feigen auf Zitronencreme, oder in einem tschechischen Kochheft steht eine nackte Dame vor einem Fleischwolf.

In der allgemeinen Stadtbücherei furzte einer zwei Regalwände weiter ausgiebig, das war nicht bei den Koch- sondern bei den Krankheitsbüchern.

Heute all den Feinküchenbüchern getrotzt und hartgekochte Eier mit rotem Kunstlachs  in Öl auf normalem Brot gespeist.

Draußen brüllt eine rheinhessische Mutter ihr Kind an: Fall du nur noch emo uff de Arsch, dann schlah ich disch winnelweich!

Nicht grad der „Fröhliche Weinberg“ heute.