Nix hören und nix sehen wollen. Lediglich betäubt unter der warmen Decke liegen. Träumen von den Leben der anderen. Von englischen Cottages kultivierter Schreib- und Gartenladys. Wenn ich in so einem zauberhaften Dickwandfachwerkteilchen leben würde. Oder in den Ostreiseartikeln von Herrn Ärmel (s.Blogroll) lesen, besonders die Einsprengsel von Patti Smith rauspicken, die Ostpreußen und Ostgegenden nicht kennt. Aber gekonnt (eingemischt in die Artikel, meine ich).

Ein eigenes Leben führen ist angesagt. Vielleicht habe ich es geführt. Eine weibliche John Irving nicht geworden, `ne Henriette Miller auch nicht. Oder die, die sich mit einem Kleist-Heinrich hingeschmissen hat. Dann lieber die Pause in den und unter den Decken.

Unser frisch gefundener Elfmeterbrunnen, was für ein Tor!

Fantasieweltmeisterschaften entstehen. Neue Familiensprüche. Und dass bloß kein Bauarbeiter reinfällt, auch sonst kein Mensch.

Heftige Gemütsdetonationen nach einem Film über die Berliner Unterwelt. Atomkrieg und so. Am Beeindruckendsten, dass ein lauter Ton in diesem unterirdischen Gewelte nicht entkommen kann und unendlich geechot wird. Wo soll der Ton auch hin.

Am Besten, weiterhin alle Sinne aufsperren und Leute vor tiefen Brunnen warnen. Freude darauf, wenn er erst ordentlich gesichert ist. Die goldenen Kugeln vom Froschkönig schön drinnen belassen.