Im Schlamm sich suhlen des Nachts, so warm, so erdig braun, moorsäuerlich und wohltuend. Selbst die kleinen Schicksalsbröckelchen darin tun mir nix. Ist ja nur geträumt. Währenddessen läuft die Uhr weiter, die ersten Vögel turteln in der Morgendämmerung, wohlbetaut barfuß rennt der Nachbar im Schiesserunterhemd ganz ohne Unterkleider über seine Wiese. Das Rieslingglas steht übrig einsam auf seinem Grobsandsteinmäuerchen. Er schert sich nicht um die vorbei tosenden Frühbusse, LKW`s und inhaftierten Brüllhähne. Leise stöhnend gedenkt er seiner ersten prallschönen Strotzliebe Heike, die mit der Afronase samt passender Frisur. He wants to break free! He wants to live forever. Perhaps. Happs, Schnaps, come on.

Winzige Karnickel rennen im Feld herum, nachts kämpfende Fasane gesehen, die Hennen lachend im Gebüsch. Die tun so, als gäbe es nichts, was uns wichtig ist, oder uns übergebraten wird in Gestalt von „Wie kannst du nur so ohne Meinung zum Böh-Schmähgedicht rumlaufen? Empörend, wie egal dir das ist! Überhaupt, immer tust du, was sich nicht gehört!“

Datt Kend scheckt sich, datt is so artich, datt Kend. Datt war schon mit acht Monadde trocke.

Und weiter spiele ich mit dem Überschriftenstehlampenwort fett schlampig herum.