Eben im Holzkeller stand einer in der Dunkelecke, die Drahtschlinge virtuell gezückt, hatte aber keinen Grund, mich nach Luft schnappen und meinen Körper erstickungszappeln zu lassen. Der Blödmann erinnerte mich an die Zeit in der dumpfen Dorfmietwohnung mit unten dem dicken Mörderdrahtmann samt seiner in der Kirche putzenden Mutter. Sie wohnten unten und schwiegen böse.

Als ich mit der Herointante im Bett erwachte, bemerkte ich zu spät, dass meine exzellente Plattensammlung samt dicker Glastischplatte geklaut waren. Das zartmorbide Drogenstreicheln, das Wegwischen meiner Kotze, alles eingeplant. Sie hatten mich perfekt naivlich eingeschätzt, meine Abenteuerlust pur ausgelutscht. Unter der Woche strengster Referendardienst. Mein Lebenswandel auf dem Dorftapet. Der kleinen „Roten“ werden wir`s schon zeigen, so die Altlehrer. Wer mit der siebten Klasse in „Die große Flatter“ ging, danach ins Eiscafe, oh, schnell ins offene Messer rennen lassen. Übermorgen kommt die Prüfungskommission und Sie haben noch kein Konzept? Die wollen doch mindestens zehn Seiten Text mit erwarteten Schüler-Lehrer-Äußerungsschauspiel für die Deutschstunde. Wie, Sie nehmen den Nöstlinger-Text, das wird schon! Wo denken Sie hin! Der eine Kollege, der viel Oberweite mochte, half ganz besonders. Schrieb mir fast alle Seiten für die Prüfungsmappe. Wollte dafür Anfasslohn. Bekam er nicht, ließ mich fortan hämisch fallen.

Das fällt mir im Holzschuppen ein.

Damals war ich noch klein.