Dann in der Küche getanzt zu diesem I-want-to-break-free-Song und einer Putzprofessorin zugehört, die sogar gern selbst putzt und mit Putzfrauen befreundet ist. Die beispielsweise sagte, dass es auf Akademikerprivatklos oft besonders dreckeklig sei.

Dann zwei Bloggerinnen beim gegenseitigen Bashing zugeschaut, bzw. mitgelesen. Wobei ich mich bemühte, beide Seiten zu verstehen und überlegte, was bei mir in so einem Falle abgehen würde.

Dann beschlossen, mich in meiner Freude am Bloggen dadurch nicht stören zu lassen und mir mein Teil zu denken. Nur zu denken, denn aussprechen, aufschreiben der Geheimgedanken bringt in die „Schusslinie“, ins Verfolger-Retter-Opfer-Dreieck, wie der Transaktionsanalytiker sagen würde.

Der würde das Ganze eh als „Spiel der Erwachsenen“, welches als Zeitvertreib dient, bezeichnen. Da es aufregend ist, da sich welche spiegeln, Tiefes anrühren, viel von sich preisgeben.

Manche Worte lassen jemanden hochgehen wie eine Essigrakete. Ich kenne das von mir. Da stehen die andern fassungslos rum oder verschwinden flott – in die Kirche oder ihre Kemenate, vor den Fernseher, auf ihr Pferd oder zur Tante Adelheid, wo es Trostststreuselkuchen gibt.

Es wird abebben. Zuckerstreusel und ein einziges Gelächter.-