Das Sohneshaus im Garten ist Mittelpunkt diverser Hausbaugewerksdinger. Viele Bauleute trampeln rum in braunen, sandig-lehmigen Matschmassen. Unsere Wiese unter dem Nussbaum ist verschwunden unter Rohrgrabeerdaushub. Das lässt schöne Zukunftsneugartenplanungen zu.

Gestern Abend, als alle wegwaren und ich wieder die Komposthaufen anstrebte, funkelten freiwillig Sterne oben, unten hab ich frisch gepinkelt – sah ja keiner. Ich denke, die Bauleute gehen auch nicht jedes Mal in das blaue Pixieding. Der letzthin zum Abpumpen kam, meinte: Da is nischte drinne – und zog unverrichteter Dinge wieder ab.

Je weiter es im Baugeschehen geht, um so heftiger stapeln sich die Lyrikbände – und Shopping Queen guck ich diese Woche schon gar nicht, weil sie da Hunde anziehen! Obwohl dieser Klamottenmeister immer so schräge Räuber-Hotzenplotz-Kommentare abgibt.

Bei einer, die pinkelig ihr Revier markiert und so eine unglaublich doofe TV-Sendung schaut, möchte man doch nicht mehr lesen – oder? (Kokettier, kokettier, als wäre ich vier!)