Nun ist er tot. Der Wetterbauer Boes. Von seiner Mutter hatte er gelernt, nach der Rauchwolke bei den Martinsfeuern oder nach dem Zustand eines Kuhfells oder den Sprüngen der Stute Frida das Wetter für eine Woche ungefähr vorherzusagen. Seine Stimme mit manchmal gezwungenem Gelächter zu hören, war immer mein Samstagmorgenritual. Entweder am Frühstückstisch oder beim Damenbartrasieren oder auf der Fahrt zu feinen Bücherflohmärkten. Wieder was vorbei. Runterrutschen in die Ewigkeit ist angesagt. Manche dürfen noch schnell seitlich von der Schippe springen.

Wer sagt mir nun das Wetter und die Marienkäferüberfälle voraus?

Meine eigenen Modalitäten, Wetterfühligkeiten, ach, ich brauch sie gar nicht. Warum denn in die Ferne…