Früher legte meine greise Liebtante ab und zu ein Brikett in den Kühlschrank. Heute findet man bei alten Leuten stattdessen Autoschlüssel oder Handy an dieser kalten Stelle. Furcht, heute Abend den Film über so etwas anzuschauen. http://alzheimerblog.wordpress.com/2013/10/12/programmtipp-stiller-abschied/

Diese Dinge nahen nämlich. Ein früherer älterer Kollege wurde auf dem Weg zur Arbeit einige Male von der Polizei gestoppt, weil er mit seiner Fahrtrödelei ein Verkehrshindernis darstellte. Außerdem nahm er bei Veranstaltungen in der Aula immer Erstklässler auf den Schoß. Alte Kolleginnen habe ich nur als überfleißig und scheinbar mit unmenschlichen Kräften ausgestattet erlebt, Einige lebten allein, wie das Schulfräulein früherer Zeiten, eine pflegte neben der Vollzeitstelle ihre über 90-jährige Mutter, keine ging am Stock oder purzelte Schultreppen runter wie die schwer Alkohol kranke Professorin an der PH, die in den Hörsaal fiel.

Zu einer Freundin im Nachbarort kam zeitweise eine senile Frau aus dem Nebenhaus, stand plötzlich da und meinte, sie habe solchen Hunger. Obwohl ihr Gatte daheim liebevoll gekocht hatte.

Oh je.

Und die junge Frau in unserem Urlaub, die erzählte, was für sie als Krankenschwester schlimm sei. Wenn nämlich demente Menschen ihre eigenen Ausscheidungen speisen, damit alles verschmieren oder die eintretenden Pfleger oder Besucher damit bewerfen.

Viel schlimmer „Oh je!“ und: Hilfe….