Wie die meisten Menschen lebte ich lange bei meiner Mutter und meinem Vater. Mein Vater liebte es, sich Ringkämpfe anzusehen, meine Mutter liebte es, sie auszutragen, egal gegen wen; ….

Ich mag so gerne erste und letzte Sätze in Büchern und dies sind die eines Romans von Jeanette Winterson: Orangen sind nicht die einzige Frucht.

Das Buch habe ich vor einigen Jahren gelesen. Gefunden die Kurzbeschreibung mit den ersten Sätzen in „Das Glück des Schreibens“, Englische Schriftstellerinnen und ihre Lebensorte.

Andere Lektüre, stets im frischen Sommerbette vorm Einschlafen:

Atemlos werden ließen mich die Erzählungen von Adam Ross „Ladies & Gentlemen“ an manch packender Stelle der Menschens- und Geschehnisschilderungen. Habe nicht geheult, aber das Gesicht wild verzogen, die Schultern angehoben, mich geschüttelt und das Herz begann zu rasen. Selten beim Lesen derart „mit Körper“ reagiert.

Und vor ein paar Tagen bei Eins-festival einen Film gesehen, der fast noch besser war als das Buch. „Camilla im Callcenterland“ von Michela Murgia. So köstlich, so wild, rasend und wahr. Hier kann man sich den Trailer anschauen:

http://www.einsfestival.de/videos/trailer/trailerbox.jsp?video=/videos/trailer/video_xml/2012/pw_31/120730_trailer_das_ganze_leben.xml&seite=1