Das Wort hörte ich gestern im Rahmen einer aktuellen Sendung im Radio. Es ging um den Tod eines jungen Soldaten in Afghanistan- ich hörte nur den Satz: Jemand kümmerte sich darum, dass die persönlichen Habseligkeiten des Getöteten in die Heimat gebracht wurden.

Dieses zu hören, fand ich schlimm, ließ mich nachdenken darüber, was das gewesen sein könnte.

Abgesehen von derart Üblem ist es ein schönes, romantisches, heimeliges Wort, find ich.

Was man auf eines Menschen Seelentischchen niederlegen und betrachten kann.

Und dieses Tischchen sähe für jeden Menschen anders aus.

Bei mir lägen wohl: ein Moleskine-Notizbuch, eine glänzende Holzperlenkette von der Schwester aus Heidelberg beschafft, ein Kästchen beste Buntstifte, Bücher und die Lesebrille, Kerzen, Streichhölzer, Fotos meiner Lieblingsmenschen und, und….was ich haben muss zur Seligkeit…
(Habseligkeiten wurde mal zu einem der schönsten deutschen Wörter gewählt. Diesmal war es ein „Wort-des-Tages“ der entsprechenden mailing-Liste)