Erbsen eingeweicht. Damit die Zahnstocher reingehen. Man soll aus diesen Zutaten und roten Fäden Sternchen basteln können. Morgen ausprobieren. Klare Anweisung bekommt, wer „Erbsenstern“ in die Suchmaschine gibt.
In einer Ausstellung im Alten Schwimmbad in Heidelberg viele „Koffer für die letzte Reise“ gesehen. Ein Projekt des bunten Bestattungsmenschen Fritz Roth aus GL. An willige Menschen wurde jeweils der gleiche kleine Koffer geschickt. Sie füllten ihn mit dem, was sie auf die letzte Reise mitnehmen würden. Natürlich hat der Plastinator ein Ferkel rein und zwei Organe, Franz Alt nichts, einer nur eine Maus- Aus die Maus- einer eine Zigarettenschachtel mit der Bemerkung: Wenn ich sterbe, kann ich auch rauchen. Ein Koffer voller duftender Äpfel, einer mit kleinen Schuhen, die beflügelt waren. In einem lag eine Eisenkette, in einem anderen ein Totenhemd- oder ein wundervoller Taufbrief an einen neugeborenen Sohn.
Hier kann man dazu lesen: http://www.oasis-forum.de/oasis_veranstaltungen.html#koffer
Die Ausstellung geht nun nach Frankfurt.
Mehr mag ich grad nicht schreiben. Wenn überhaupt.
Gestern in der Schulkantine. Es gab Großmutters Milchreis mit Zimtzucker und im Extraschälchen kleingeschnippelte, eingemachte Pfirsiche. Schön gelb. Ein Zehnjähriger meinte: Nä, datt Gemüse will ich net! Die Küchenfrau entrüstet: Das ist doch Obst!
Der Junge: Ach so, ja, Banane! (Ernsthaft meinte er das)
Flugzeit
Laub fällt, und sichtbar werden
leere Vogelnester im Geäst.
Es regnet, regnet weiter
bis zum Schnee -
Kommt noch ein Tag, auf Nebelhörnern
kühl November blasend,
stehn wir in Wolle eingewickelt
bis zum Kinn und prüfen unser Dach.
Die offnen Stellen füllen wir mit Sorge.
Zeit wär`s zu fliegen.
(Rainer Brambach)
In einer Liste über die Vorteile des Alterns steht u.a.:
Wir tauschen PMS (Prämenstruelles Syndrom) gegen PML (Postmenopausale Lebensfreude).
Die Liste findet man in dem Buch „Danke – Es geht mir schlecht!“ von Ellen McGrath. Wer auf Depressionen beharrt, findet auf der Lichtblick- Seite von www.seelenfarben.de unter dem Punkt „aktuell“ eine Diskussion mit zahlreichen Erfahrungsberichten.
Im Herbst steht in den Gärten
die Stille,
für die wir keine Zeit haben.
(Victor Auburtin)
Eine Zeit lang arbeitete ich in einem Buchladen, aber die Kundschaft belästigte mich derartig, dass ich nicht mehr in Muße lesen konnte.
(Mark Twain)
Beim „Zigeunerweib“ (back in my blogroll) befindet sich ein wunderbares Gedicht, passend zum heutigen Tage.
Bei einigen Menschen um mich herum kriselt es gerade in der Beziehung. Vermehrt fallen Haare aus. Herbst-Winterfell-nasse Wälder-Häuser schnell fertig bauen-oder Teppich-unter-den-Füßen-Wegzieh-Gefühl-Zweifel-Neuorientierung oder Altlasten buckeln und mit steifem Genick und steinhartem Rücken rumlaufen?
Der Mann zurück von einer Wanderung im Dahner Felsenland.
Er war mit seinen Pferdeleuten unterwegs. Ohne Pferde. Eine Händlerin, die oft in die Staaten fliegt, berichtete, dass Pferde dort momentan spottbillig sind, dass viele Farmer die nicht mehr halten können, sie auch nicht schlachten lassen dürfen und deshalb einfach aussetzen.
Es ergeben sich neue Tierwelten, denn bei den Pferden wird es wohl nicht bleiben.
Solche Dinge hört oder liest man nicht in den Medien, dafür immer mehr bescheuerte Promi-Simpeleien!
Nicht alles, dem man sich stellt, ist zu ändern; aber nichts kann geändert werden, solange man sich ihm nicht stellt.
(James Baldwin)
Ich mag Frauen, an denen, wenn sie lachen, alles wackelt.
Gestern Abend im TV wunderbar zu beobachten an der lustigen Coaching-Lady Sabine Asgodom. Bin gespannt auf ihren Plan B, den sie im neuen Buch über das Pellkartoffeln essen und einfache Leben darlegt. Ich ringe derzeit um meinen Plan B.